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Philipp Franck gehört neben Walter Leistikow und Max Liebermann zu den Mitbegründern der Berliner Sezession, der in der Landschaft sein vorherrschendes Sujet findet. Mit einer Serie von Rügen-Bildern debütiert Franck 1894 in der renommierten Galerie Gurlitt in Berlin. In der Zeit ab 1900 stehen dörfliche Themen in Wannsee sowie Szenen aus dem Spreewald mit malerischen Trachten im Mittelpunkt. Später befasst er sich intensiv mit dem Wannsee und seinen opulenten Gartenlandschaften und entdeckt ab 1915 die Taunuslandschaft neu für sich. In den 1920er Jahren entstehen zahlreiche reizvolle Familienporträts. Mitte der zwanziger Jahre unternimmt Franck mehrere Italienreisen - dort findet er zur Aquarellmalerei, die von da an einen wesentlichen Teil seines Oeuvres bildet. Der Wannsee mit Segelbooten sowie die Stadt Potsdam und ihre Parklandschaften bilden etwa ab 1928 den Schwerpunkt des Alterswerks.
 
Sein umfangreiches druckgraphisches Werk besticht durch eine sehr malerische Auffassung, die sich mit starken Hell-Dunkel-Kontrasten ebenso wie mit weichen Übergängen in einer ausgeprägten Bilddynamik niederschlägt.
 
Bilder von Philipp Franck sind in der Nationalgalerie Berlin, im Frankfurter Städel Museum sowie in zahlreichen weiteren deutschen Museen vertreten.