
| Philipp Franck wurde 1860 in Frankfurt am Main geboren. Seine künstlerische Ausbildung erhielt er in Frankfurt an der Städelschule, in der Malerkolonie Kronberg im Taunus sowie an der Düsseldorfer Akademie. |
||||
| Nach Zwischenstationen in Würzburg
und Halle wurde er 1892 als Lehrer an die Staatliche Kunstschule Berlin
berufen und dort 1898 zum Professor ernannt. Von 1915 bis zu seiner Pensionierung
1930 leitete er dieses Institut als Direktor. Als Pädagoge war Franck
ein Pionier und Reformer des Kunstunterrichts in Preußen; in dieser
Funktion hat er zwei Standardwerke verfasst. In Berlin zählte Philipp Franck 1898 zu den Mitbegründern der Berliner Sezession und war ab 1899 regelmäßig in den Sezessionsausstellungen vertreten. 1919 wurde er als Mitglied in die Preußische Akademie der Künste berufen und nahm bis 1944 kontinuierlich an den Akademieausstellungen teil. Mit Max Liebermann entwickelte sich in dieser Zeit eine enge Zusammenarbeit. Wie dieser wohnte er am Wannsee und entdeckte von dort aus die märkische Seenlandschaft und Potsdam mit Umgebung als seine künstlerische Wahlheimat. 1944 ist Philipp Franck in Wannsee gestorben. |
||||